7 HATTINGER BEIM BRAVEHEART-BATTLE 2017

Extremlauf "Braveheart-Battle" in Bischofsheim an der Rhön (Foto: Volker Bick)Extremlauf "Braveheart-Battle" in Bischofsheim an der Rhön (Foto: Volker Bick)

Hattingen/Bischofsheim- Über 3000 Läufer aus aller Welt, darunter 10 Teilnehmer aus unserer Region und sieben aus Hattingen, haben die Herausforderung in Bischofsheim an der Rhön angenommen. Julia Hirsch (Berufsschullehrerin), Melanie Nicolaou (Kunsttherapeutin), Katja Schubart, Matthias Schubart (Werkstattleiter), Volker Bick (Orthopäde), Marco Wolf, Dimitris Nicolaou (Maler), Alexander Krafft, Meike Post (Hotelfachfrau) und Phillipp Hirsch (Tierarzt), sie alle mussten beim diesjährigen Braveheart Battle auf einer 24 Kilometer langen Strecke zahlreiche Hindernisse und 1.400 Höhenmeter überwinden. Die schnellsten Läufer kamen bei dem härtesten Hindernisrennen der Welt, mit etwas mehr als zwei Stunden, der schnellste Hattinger, Dimitris, nach 225 Minuten ins Ziel. Platz 350. Völlig erschöpft, nass und „eingesaut“ jedoch glücklich bis ins Mark.

Am Ziel erst mal ein Bier. Volker Bick und Julia Hirsch nach dem Rennen (Foto: Volker Bick)

Am Ziel erst mal ein Bier. Volker Bick und Julia Hirsch nach dem Rennen (Foto: Volker Bick)

35 Teilnehmer hatten den Lauf, nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes, schon wegen Verletzungen, Unterkühlung oder Erschöpfung aufgeben müssen, einige kamen mit Sportverletzungen ins Krankenhaus. 95 Prozent waren glückliche und stolze Finisher. Ihre glücklichen Gesichter im Ziel ließen die Strapazen auf der Strecke schnell vergessen.

Schlammige Angelegenheit

Im Bischofsheimer Stadtteil Oberweißenbrunn im Landkreis Rhön-Grabfeld wurde die achte Auflage des „Braveheart Battle“ ausgetragen. Läufer aus ganz Deutschland, Malaysia, Brasilien, Rußland, Schweiz, Österreich, Italien und USA waren mit dabei. Die vielfach fantasievoll verkleideten Athleten mussten nach dem Massenstart zunächst am Arnsberglift die Skipiste rund 400 Meter steil bergauf laufen. Danach galt es, unter anderem mehrfach durch den Bach Brend zu kriechen, über teilweise Meter hohe Hindernisse aus Stroh oder Holz zu klettern, durch Schlamm zu robben oder bis zum Kreuzbergsattel zu laufen.

200-köpfiges Rettungsteam auf Abruf

Wie Joachim von Hippel, der Organisator des Hindernisrennens, auf Anfrage von RuhrkanalNEWS sagte, standen rund 200 Einsatzkräfte von Rettungsdiensten bereit, wenn sich Menschen verletzten. Zehn Notärzte waren vor Ort, vier Rettungshubschrauberlandeplätze wurden ausgesucht. Weiterhin standen rund 100 Feuerwehrleute bereit. Der von Joachim von Hippel organisierte „Braveheart Battle“ gilt nach seiner Aussage mittlerweile als eines der härtesten Hindernisrennen der Welt.

Sieger des Braveheartbattle 2017 wurde „First Braveheart“ Andreas Zwickel  (2:18:26 Std.) und „First Bravehearty“ Ludmilla Hertle (2:50:23 Std.)

(Foto: Volker Bick)

Glückliche Teilnehmer : Julia Hirsch, Melanie Nicolaou, Katja Schubart, Matthias Schubart, Volker Bick, Marco Wolf, Dimitris Nicolaou, Alexander Krafft, Meike Post und Phillipp Hirsch (Foto: Volker Bick)

Fotostrecke von Volker Bick für RuhrkanalNEWS:

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