BALTIC SEA PHILHARMONIC GASTIERTE IN HATTINGEN

Baltic Sea Philharmonic (Foto: RuhrkanalNEWS)Baltic Sea Philharmonic (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Besuch aus dem hohen Norden bescherte der ausverkauften Gebläsehalle am Freitag Abend ein atemberaubendes Licht- und Musikerlebnis. „Baltic Sea Philhamonic“ gastierte im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und präsentierte das neue Programm „Waterworks“ unter Leitung des Dirigenten Kristjan Järvi.

Stilvoll in blaues Licht getaucht startete die Europatournee hier in Hattingen und nahm die Zuschauer mit auf eine emotionale Reise in die Welt des Wassers. „Das hier erlebte war mehr als nur Musik, es war das Konzertereignis des Jahres“ so der sichtlich begeisterter Museumsdirektor Dirk Zache.

Baltic Sea Philharmonic

Das „Baltic Sea Philharmonic“ ist auf der Insel Usedom beheimatet und vereint führende Orchestermusiker aus allen zehn Ländern der Ostseeregion. Unter der Leitung seines Gründungsdirigenten und musikalischen Leiters Kristjan Järvi feiert das Ensemble die kulturelle Vielfalt der Region mit einem breitgefächerten Repertoire. Das „Baltic Sea Philharmonic“ will mit Musik Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Biografien in einer ehemals durch Krieg und Politik geteilten Region zusammenbringen und Vorbild für ein friedvolles und respektvolles Miteinander sein. Als Teil dieser Mission engagiert sich das Ensemble für die Umwelt und kreiert besondere Konzerterlebnisse.

Das komplette Konzert „Waterworks“

„Waterworks“ nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale und spirituelle Reise in die Welt des Wassers: von den Eisgletschern im Norden bis zum Amazonas in Südamerika. Um die Vielfalt und die Bedeutung des Wassers darzustellen, erleben die Zuhörer mehr als ein reines Konzert: Zur Show gehören auch Projektionen und besondere Lichttechnik. Zum musikalischen Programm gehören die „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel sowie „Aguas da Amazonia“ von Philip Glass in einer Bearbeitung von Charles Coleman und die „Die amerikanischen Vier Jahreszeiten“, ebenfalls von Philip Glass, der im Januar 80 Jahre alt wird. Das Konzert ist damit auch eine Homage an den amerikanischen Komponisten. Solist des Abends ist Mikhail Simonyan (Violine).

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