BÜRGERMEISTER GLASER WÜNSCHT HATTINGERIN RASCHE GENESUNG

Eine Frau zündet Kerzen an nahe der Stelle, wo ein Lieferwagen in eine Menschenmenge fuhr. Auf dem Plakat steht in spanischer und katalanischer Sprache: Katalonien, Ort des Friedens. (Foto: Privat)Eine Frau zündet Kerzen an nahe der Stelle, wo ein Lieferwagen in eine Menschenmenge fuhr. Auf dem Plakat steht in spanischer und katalanischer Sprache: Katalonien, Ort des Friedens. (Foto: Privat)

Hattingen/Oberhausen – Unter den Verletzten des Terroranschlags (ruhrkanalNEWS berichtete) in Barcelona sind drei Jugendliche aus einer evangelischen Kirchengemeinde in Oberhausen. Sie werden dort in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, wie Jens-Peter Iven vom Evangelischen Pressedienst auf Anfrage von RuhrkanalNEWS bestätigte.

Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gehörten zu den Teilnehmern einer Ferienfreizeit des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) der Gemeinde in Oberhausen. Die insgesamt 54 jungen Leute, die auf einem Campingplatz südlich von Barcelona untergebracht waren, hätten sich am Donnerstag mit ihren 6 Betreuen zu einem Tagesausflug in Barcelona aufgehalten. Es sei so üblich, so der Pressesprecher, dass man in kleinen Gruppen Barcelona erkunden wollte.

Die drei genannten Mädchen sind nicht direkt bei dem Anschlag, sondern bei der darauffolgenden Massenpanik verletzt worden. Zwar schwebt niemand in Lebensgefahr jedoch sind die diversen Schnittverletzungen und Knochenbrüche nicht unerheblich. Viele Jugendliche aus der Gruppe hätten den Anschlag auf der Flaniermeile Las Ramblas mitbekommen, berichtete Jens-Peter Iven. Als Folgen seien Schock und Traumata zu befürchten.

„Während die verletzten Mädchen in den verschiedenen Krankenhäusern in Barcelona noch bleiben müssen, werden die übrigen Jugendlichen noch heute Abend mit einem Bus die Rückreise nach Oberhausen antreten“, so der Pfarrer der Gemeinde Königshardt-Schmachtendorf, Thomas Levin. Die Freizeit, die von langjährigen ehrenamtlichen Jugendmitarbeitern der Gemeinde begleitet worden sei, werde abgebrochen. Die Kirchengemeinde stehe in Kontakt mit den betroffenen Familien, auch die Notfallseelsorge sei einbezogen worden.

Bürgermeister Dirk Glaser zum Anschlag in Barcelona (Foto: Archiv-RuhrkanalNEWS)

Bürgermeister Dirk Glaser zum Anschlag in Barcelona (Foto: Archiv-RuhrkanalNEWS)

Die Nachricht, von der verletzten Hattingerin beim gestrigen Terror-Anschlag, erreichte Dirk Glaser heute, während eines Besuchs bei seinen Eltern. Der Bürgermeister meldete sich darauf hin bei RuhrkanalNEWS und wendet sich mit folgenden Worten an die Hattinger Bürger und Bürgerinnen:

„Und plötzlich ist der Terror ganz nah! Ich bin bestürzt über diesen neuen Anschlag skrupelloser Mörder auf friedliche Menschen und wünsche unserer jungen Hattinger Mitbürgerin und den anderen Verletzten eine rasche und gute Genesung. Gleichzeitig gilt meine Anteilnahme den Menschen, die bei dem Anschlag ihr Leben verloren, und ihren Angehörigen.“

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