FLÜCHTLINGE FALSCH ZUGEWIESEN – TURNHALLE ZUR ZEIT UNBEWOHNT

Flüchtling
(Bild: RuhrkanalNEWS/ Archiv)Flüchtling (Bild: RuhrkanalNEWS/ Archiv)

Hattingen –  Die 141 Flüchtlinge, die kurzfristig vor zwei  Wochen in Hattingen ankamen und in der Turnhalle Talstraße wohnten, sind auch kurzfristig wieder abgereist, weil sie falsch zugewiesen wurden. Am Dienstag, den 18. August 2015 sind die Asylsuchenden in den Bus gestiegen und sollen nun in anderen Unterkünften in NRW untergebracht werden. „Die Bezirksregierung hat uns mitgeteilt, dass neue Flüchtlinge kommen werden. „Ein genauer Zeitpunkt ist uns heute nicht bekannt. Es soll aber nicht vor morgen, dem 20 August,  sein“,“ weiß der zuständige Ordnungsdezernent Frank Mielke.

Flüchtlinge und Helfer musikzierten spontan gemeinsam. (Foto: Werner Koltes / Archiv)

Flüchtlinge und Helfer musikzierten spontan gemeinsam. (Foto: Werner Koltes / Archiv)

Die 141 Menschen waren erschöpft, mit ein paar Habseligkeiten in Plastiktüten und kleinen Koffern angereist. Aus Syrien, Iran und Afghanistan kamen die überwiegend jungen Menschen mit Kindern, nach einer langen, anstrengenden Reise auf der Flucht vor Krieg und Terror.

Nach einem Amtshilfeersuchen des Landes hat die Stadt Hattingen die Erstaufnahmestelle innerhalb von zwei Tagen mit vielen Helfern eingerichtet. Wie sich dann herausstellte, war der Bezirksregierung bei der Zuweisung der Menschen ein Fehler unterlaufen. Die Asylsuchenden konnten aufgrund ihres Status in Flüchtlingswohnheimen der Kommunen leben und mussten nicht in einer Notunterkunft wohnen.

Jetzt gibt es ein neues Amtshilfeersuchen und Hattingen soll andere Menschen aus Krisengebieten in einer Erstaufnahmestelle unterbringen. Die Turnhalle an der Talstraße wird im Moment gereinigt und vorbereitet. „“Wir stellen uns darauf ein, dass wir in Hattingen mit unseren Helfern am gleichen Standort wieder eine Erstaufnahme organisieren müssen. Noch ist unklar wann, wer, für wie lange kommt. Sobald wir Näheres wissen, werden wir darüber informieren und hoffen, dass es auch weiterhin ein friedliches Miteinander geben wird“,“ so Frank Mielke.

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