KREIS KÜNDIGT PROBEALARM AN

Sirenen in Hattingen kommen zum Einsatz (Foto: RuhrkanalNEWS)Sirenen in Hattingen kommen zum Einsatz (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen / EN Kreis – In den letzten Wochen sind die im Ennepe-Ruhr-Kreis vorhandenen 69 Sirenen in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel und Wetter/Ruhr per Digitalfunk an die Leitstelle im Schwelmer Kreishaus angeschlossen worden. Um zu testen, ob alle Sirenen wie gewünscht auf Knopfdruck funktionieren, kündigt die Kreisverwaltung für Samstag, 5. November, probeweise Sirenen-Warnungen an.

„Um 11 Uhr wird es in den acht Städten für eine Minute einen an- und abschwellenden Heulton geben“, so Rolf-Erich Rehm. Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz. Im Ernstfall wäre damit die Aufforderung verbunden, ein Gebäude aufzusuchen und sich über die Lage zu informieren. Der Warnung folgt um 11.05 Uhr per einminütigen Dauerton die Entwarnung.

Anschließend sieht der Übungsplan vor, Warnung und Entwarnung in den einzelnen Städten auszulösen. „Schließlich wollen wir auch wissen, ob neben dem kreisweiten Alarm auch das gezielte Ansteuern in den Orten klappt“, so Rehm.

Die Leitstelle probt die Warnung der Bevölkerung mit Sirenen. Das Bild zeigt ein altes und inzwischen abgebautes Modell./Foto: Stadt Schwelm

Die Leitstelle probt die Warnung der Bevölkerung mit Sirenen. Das Bild zeigt ein altes und inzwischen abgebautes Modell./Foto: Stadt Schwelm

Auch die Warn-App Nina wird getestet

Hierfür sind folgende Zeiten geplant: Breckerfeld 11.13 Uhr Warnung, 11.18 Entwarnung, Ennepetal 11.10 Uhr Warnung, 11.15 Entwarnung, Gevelsberg 11.12 Uhr Warnung, 11.17 Entwarnung, Hattingen 11.13 Uhr Warnung, 11.18 Entwarnung, Herdecke 11.11 Uhr Warnung, 11.16 Entwarnung, Schwelm 11.10 Uhr Warnung, 11.15 Entwarnung, Sprockhövel 11.15 Uhr Warnung, 11.17 Entwarnung, Wetter/Ruhr 11.11 Uhr Warnung, 11.16 Entwarnung. Während der Tests wird neben jeder Sirene ein Feuerwehrmann überprüfen, ob an seinem Standort die am Ende insgesamt vier Heultöne zu hören waren.

Parallel zur Überprüfung der Sirenen wird die Leitstelle die Warnapp NINA testen. Die vier Buchstaben stehen für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Mit dem kostenlosen Angebot kann jeder selbst entscheiden, wie und weshalb er über sein Smartphone gewarnt werden möchte. So ist es zum Beispiel möglich, Warnungen vor Starkregen, Unwetter, Überschwemmungen oder Großbränden sowohl für den aktuellen Standort als auch den Heimatort oder dem Wohnort von Verwandten zu bekommen.

„Neben den Warnhinweisen der jeweiligen Leitstellen und des Deutschen Wetterdienstes gibt die App zudem generelle Tipps zum Verhalten in Notlagen. Auch Checklisten für den Notvorrat und die Hausapotheke, Brand- und Hochwasserschutz sind hinterlegt“, so Rehm. Zu bekommen ist NINA hier.

Stichwort Sirenen im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die aktuell vorhandenen Sirenen verteilen sich wie folgt: Breckerfeld 4, Ennepetal 13, Gevelsberg 8, Hattingen 6, Herdecke 7, Schwelm 7, Sprockhövel 11 und Wetter/Ruhr 13. In Witten wurden vor Jahren sämtliche Sirenen abgebaut. Aktuell arbeitet die Stadt an einem Konzept, um die Bevölkerung auf diesem Weg wieder warnen zu können.

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