LEBEN MIT DEPRESSION – INFORMATIONEN VOM FACHMANN

KISS EN informiert über Selbshilfegruppen im Ennepe-Ruhr-Kreis (Grafik: Ennepe-Ruhr-Kreis)KISS EN informiert über Selbshilfegruppen im Ennepe-Ruhr-Kreis (Grafik: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Hattingen/Gevelsberg/Ennepe-Ruhr-Kreis – Was macht die Depression mit mir und welche Wege der Hilfen gibt es? Mit diesen Fragen wollen sich die Teilnehmer des KISS EN-Süd Themenabends „Leben mit Depressionen“ beschäftigen und darüber miteinander ins Gespräch kommen.

Als Gast erwarten die Organisatoren am Dienstag, 9. Mai, um 18 Uhr Wolfgang Marder, Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Treffpunkt sind die Räume der KISS EN-Süd in Gevelsberg (Kölner Str. 25). Interessierte sind herzlich willkommen.

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Sie kann jeden treffen und verändert Alltag und Familienleben, Beziehungen zum Partner und zu Freunden. Antriebslosigkeit, ein Gefühl der Schwere und sozialer Rückzug, Traurigkeit, Interessenlosigkeit und Resignation – viele Symptome sind für Depressionen kennzeichnend.

Unterstützung und Gesprächspartner finden Betroffene im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis unter anderen in einer Selbsthilfegruppe. Das Wissen über die Erkrankung hilft, sie zu verstehen. „Seitdem ich weiß, was mit mir los ist, kann ich mehr auf mich achtgeben. Auf Überforderungen und Stress reagiere ich anders und helfe mir so selbst“, berichten Teilnehmer über ihre Erfahrungen. Aber auch das Reden über die eigene Gefühlswelt und das Austauschen mit Gleichbetroffen trage dazu bei, aus der Isolation, die die Erkrankung oftmals mit sich bringt, herauszukommen.

Ansprechpartner für Rückfragen ist auch die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd, Tel.; 02332/664029.

[Nachtrag: Infomationen für Angehörige finden Sie hier auf unserer Seite]

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