NÄCHTLICHER SCHEUNENBRAND IN STIEPEL

Nächtlicher Lösch-Einsatz ihn Stiefel (Foto: FW Bochum)Nächtlicher Lösch-Einsatz ihn Stiefel (Foto: FW Bochum)
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Nächtlicher Scheunenbrand in Stiepel (Foto: FW Bochum)

 Bochum-Stiepel – Am gestrigen Abend gegen 19.17 Uhr gingen zahlreiche Anrufe bei der Leitstelle ein, die einen Brand der Scheune eines Bauernhofes meldeten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte des Löschzuges Stiepel brannte das 40 mal 15 Meter große Gebäude in voller Ausdehnung. In der Scheune lagern große Mengen an Stroh und Heu sowie Holzpellets. Durch einen maßiven Löschangriff mit insgesamt 8 Strahlrohren, davon eins über eine Drehleiter konnte ein Übergreifen auf die anderen Gebäude des Bauernhofes konnte verhindert werden. Für die Löschwasserversorgung musste mehrere hundert Meter Schlauch zu umliegenden Hydranten verlegt werden.

Die rund 2000 Kubikmeter Stroh und Heu wurden aus der Scheune entfernt und auf einer benachbarten Wiese abgelöscht. Für diese Arbeiten kamen mehrere Radlader, Traktoren und auch ein Bagger zum Einsatz, der die Strohballen auf der Wiese auseinander zog.

Die Einsatzkräfte vor Ort wurden noch in der Nacht ausgetauscht, da sich der Einsatz bis in den frühen Morgenstunden hinzog. Die Geruchsbelästigungen durch den Brandrauch in Stiepel und den angrenzenden Stadtteilen waren deutlich zu spüren.

Die ausgebrannte und leergeräumte Scheune heute morgen (Foto: FW Bochum)

Die ausgebrannte und leergeräumte Scheune heute morgen (Foto: FW Bochum)

Nach fast 16 Stunden Einsatz war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Scheune komplett leer geräumt. Das Stroh befindet sich nun auf einer angrenzenden Wiese, wo noch Restlöscharbeiten durchgeführt werden. Die verbliebenen Einsatzkräfte haben mittlerweile mit dem Aufräumen begonnen. Über 1 km Schlauchleitungen werden für die Wasserversorgung jetzt abgebaut und zur Hauptwache gebracht, wo alles gereinigt wird. Auch der Eigentümer mit seinen Mitarbeitern hat mit dem Aufräumen begonnen.

Die Einsatzstelle wurde mittlerweile von der Polizei für die Brandursachenermittlung übernommen. Es waren zeitweise über 100 Einsatzkräfte gleichzeitig vor Ort, dabei wurde die Berufsfeuerwehr vom THW und allen Freiwilligen Löscheinheiten unterstützt.

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